The bees are you!

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Warum weltweit die Bienenpopulationen sterben

Bienen spielen eine zentrale Rolle im Erhalt unseres Ökosystems. Seit Jahren aber stirbt weltweit ein Großteil der Bienenpopulationen. Der Hauptgrund dafür ist wahrscheinlich der Mensch.

Überlegen Sie mal: was würde wohl passieren, wenn es keine Bienen mehr gäbe? Logisch, Sie müssten morgens auf Ihr Honigbrötchen verzichten. Und sonst? Denken Sie mal nach: auch die Erdbeermarmelade würde entfallen. Und die Äpfel im Müsli. Und überhaupt einen Großteil der Dinge, die im Moment täglich bei Ihnen auf dem Tisch landen. Denn weil die Biene auf ihrer Nahrungssuche, die später in der Produktion von Honig endet, Pollen von Blüte zu Blüte weiterträgt, ist sie die Bestäuberin etwa eines Drittels aller landwirtschaftlicher Nutzpflanzen.

Nousound
New Album 01.10.2020

Es ist unglaublich, aber wahr: dieses kleine, unscheinbare Insekt spielt eine zentrale Rolle im Erhalt unserer Kultur- und Landwirtschaft. Bienen und andere Blütenbestäuber tragen wesentlich zum Erhalt der Artenvielfalt bei, denn sie sorgen für die Verbreitung hunderttausende Pflanzen, auf die wiederum unzählige Tierarten als Nahrungsgrundlage angewiesen sind. Umso besorgniserregender ist die Tatsache, dass in den letzten Jahren weltweit konsequent immer mehr Bienenpopulationen einfach wegsterben. So gibt es in Europa etwa zehn Prozent weniger Bienen als noch vor einigen Jahren, in den USA ist ein Rückgang von 30 Prozent zu Verzeichnen – im Nahen Osten sind es sogar 85 Prozent.

Immer mehr Menschen, immer weniger Bienen

Obwohl das Bienensterben immer mal wieder ein mediales Thema ist, ist das öffentliche Bewußtsein für diese Problematik noch verhältnismäßig gering. Eine überraschende Tatsache, wenn man bedenkt, daß durch den weiteren Rückgang der Bienen nicht nur Wiesen und Wälder um einiges karger würden, sondern auch die Nahrungsmittelversorgung für stetig wachsende Masse an Menschen ernsthaft bedroht ist.

No fear
You are eternal

Wieso genau die Bienenpopulationen sterben, lässt sich nicht so einfach beantworten – man geht lediglich davon aus, daß hier mehrere Faktoren zusammenwirken. Krankheitserreger, die industrielle Landwirtschaft mit ihren Pestizideinsätzen und Monokulturen, das Wegbrechen von Lebensräumen, Luftverschmutzung und Klimawandel – alle dürften hier eine Rolle spielen. Und genau deswegen bleibt es schwer, Lösungsansatz für das Problem zu finden. Was kann man also tun gegen ein Phänomen, dessen Ursachen nicht einmal wirklich klar sind? UNEP, das Umweltprogramm der Vereinten Nationen, sieht da einen scheinbar simplen Ausweg: wir müssen unsere Landschaften wieder bienenfreundlicher machen. Unter anderem drängt UNEP zunächst darauf, die Landwirtschaft deutlich nachhaltiger zu gestalten. Und auch als Einzelner kann man jeden Tag aufs Neue entscheiden, mit seinen Lebens- und Konsumgewohnheiten ein bienenfreundliches Klima zu schaffen.

Was man für eine bienenfreundliche Umwelt tun kann

  • Kaufen Sie biologische Lebensmittel und unterstützen Sie damit eine nachhaltige Landwirtschaft
  • Unterstützen Sie Bienen, indem Sie in Ihrem Garten oder auf Ihrem Balkon bienenfreundliche Pflanzen ziehen
  • Falls Sie sich für Imkerei interessieren und gerne einem Bienenstock ein Zuhause bieten möchten, lohnt es sich, zunächst einmal bei jemand anderem „mitzuimkern“. Viele Imker bieten auch Schnuppertage an.
last tree
Only when …

Veröffentlicht von

Thom댊

NOUSOUND - Sound, Bild und Idee. NOUSOUND ist ein Sound-Label aus Erding in Oberbayern. Digitale Malerei – Kompositionen aus Sound und Film, aus Fragment und Bild, aus Farbe und bloßer Form. Das ist NOUSOUND. Manchmal in Deutsch, ein anderer Text in Englisch oder Spanisch. Manchmal Reggearythmen, manchmal purer Drum and Bass, dann wieder Folklore oder Techno, elektronische Soundspielereien am Synthesizer. Der Klang versucht zu erzählen.

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